Wichtige Arbeiten am Versorgungsnetz in der Hauptstätter Straße

02. August 2017
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Baumaßnahmen

Netze BW und Stuttgart Netze nutzen die Ferienzeit, um in einer gemeinsamen Maßnahme die Gas-, Wasser- und Stromleitungen in der Hauptstätter Straße auf den neuesten Stand zu bringen. Die B14 muss deshalb auf einem Teilstück auf eine Spur je Fahrtrichtung verengt werden.

Die Arbeiten dauern von Montag, 14. August bis voraussichtlich Samstag, 9. September und sind Teil einer mehrstufigen und mehrjährigen Baumaßnahme zur Erneuerung der Gas- und Wasser- (Betreiber: Netze BW) sowie Stromleitungen (Betreiber: Stuttgart Netze) zwischen Marienplatz und der Kreuzung Hauptstätter Straße/Fangelsbachstraße. Ziel der Baumaßnahme ist die weitere Erhöhung der Versorgungssicherheit.

Nachdem in den Pfingstferien bereits neue Leerrohre verlegt wurden, werden in diese nun neue Stromkabel eingezogen. Parallel dazu werden auch die Gas- und Wasserversorgungsleitungen auf den neusten Stand gebracht.

Aufgrund der Komplexität müssen diese Arbeiten sowohl in offener Bauweise als auch im Relining-Verfahren durchgeführt werden (siehe unten). Dazu muss die B14 zwischen Marienplatz und Hauptstätter Straße 144 auf einer Länge von etwa 150 Metern auf eine Spur je Fahrtrichtung verengt werden. Die Bauarbeiten finden voraussichtlich nur werktags tagsüber statt. Wochenendarbeit kann abhängig vom Baufortschritt notwendig werden, um das festgeschriebene Bauzeitfenster einzuhalten.

Da die beiden Netzbetreiber auch Lagerplatz für ihre Materialien benötigen, müssen die Kolbstraße und der dazugehörige Radweg zwischen Tübinger und Hauptstätter Straße während des ganzen Zeitraums komplett gesperrt werden – eine Umleitung ist ausgeschildert. Wie bei allen Baustellen von Netze BW und Stuttgart Netze sind die Verkehrseinschränkungen mit dem Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Stuttgart abgestimmt.

Netze BW und Stuttgart Netze bitten Verkehrsteilnehmer und Anwohner bereits im Vorfeld um ihr Verständnis für diese notwendige Maßnahme zur Modernisierung der Versorgungsnetze im Stuttgarter Süden.

Das so genannte „Rohrrelining“ zählt zu den grabenlosen Erneuerungsverfahren von Gas- und Wasserrohrleitungen. Die Funktionsfähigkeit der vorhandenen Leitungen wird unter vollständiger oder teilweiser Einbeziehung der ursprünglichen Substanz und unter Nutzung der bestehenden Leitungstrasse wieder hergestellt. Das erfordert im Gegensatz zur „offenen Bauweise“ weniger Eingriffe in den Straßenverkehr. Eingesetzt werden industriell vorgefertigte Kunststoffrohre, die zu einem Rohrstrang verbunden und anschließend in das Altrohr eingezogen werden. Der Einzug erfolgt üblicherweise über Baugruben mittels Winde und Zugseil. Nach dem Einzug wird der Ringraum zwischen Alt- und Neurohr üblicherweise mit einem Dämmer verfüllt.

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