Eine gemeinsame Pressemitteilung der Landeshauptstadt Stuttgart und der Stuttgart Netze
Bereits seit Ende September wurden neue, leistungsstarke Strom-, Mittel- und Niederspannungskabel unter dem Marktplatz verlegt, um die Strominfrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen. Die Buden und Stände auf dem Marktplatz sowie Veranstaltungen können dadurch zukünftig noch besser und gezielter mit elektrischer Energie versorgt werden.
Der erste Bauabschnitt wurde jetzt erfolgreich abgeschlossen: Zwischen Modehaus Breitling und der Ecke Marktplatz/Kirchstraße liegen die Leerrohre für die neuen Stromleitungen bereits unter der Erde. Die Oberflächen wurden provisorisch asphaltiert. Bei der Umgestaltung des Marktplatzes durch das städtische Tiefbauamt werden dort später neue Pflastersteine verlegt.
Der Stuttgarter Wochenmarkt kann ab dem 27. Dezember wieder auf dem Marktplatz stattfinden. Dort wird er bis zum Weindorf im August 2020 bleiben. Danach wird er für voraussichtlich zwei Jahre auf die Königstraße umziehen.
Die Bauarbeiten der Stuttgart Netze zur Modernisierung der Stromversorgung werden 2020 an anderer Stelle in der Innenstadt fortgesetzt: In einem ersten Schritt ist ab 13. Januar 2020 die Sporerstraße betroffen. Es folgen die Kirch- und Hirschstraße, die Turm- und Schulstraße sowie die Stifts- und Dorotheenstraße. Auf dem Marktplatz werden zu einem späteren Zeitpunkt unter anderem noch so genannte „Kopflöcher“ aufgemacht, um die neuen Stromleitungen in die bereits vorhandenen Leerrohre zu ziehen und die Häuser vom alten aufs neue Stromnetz umzuhängen.
Ab Herbst 2020 gestaltet die Landeshauptstadt Stuttgart den Marktplatz dann grundlegend um: Ein Natursteinbelag soll die in die Jahre gekommenen Pflastersteine ersetzen, gegenüber dem Rathaus werden zukünftig Fontänen sprudeln und der Marktbrunnen soll auf das Platzniveau angehoben werden. Zusätzliche Bäume sollen nicht gepflanzt werden, das haben Vertreter des städtischen Gemeinderats im Ausschuss für Klima und Umwelt mit großer Mehrheit beschlossen. Insgesamt investiert die Stadt rund 11,6 Millionen für die Umgestaltung des Markplatzes.