Noch bis voraussichtlich Ende März führt die Stuttgart Netze im Weilimdorfer Industriegebiet Bauarbeiten durch, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Dabei ersetzt der Stromnetzbetreiber eine bestehende Umspannstation durch eine leistungsfähigere, moderne Kompaktstation.
Die Umspannstation in der Korntaler Landstraße 83 hat für sowohl für das südlich der Bahnlinie gelegene Wohngebiet, als auch für das Gewerbegebiet entlang der Korntaler Landstraße eine große Bedeutung. Allerdings werden an das Stromnetz einer Großstadt wie Stuttgart heute andere Anforderungen als früher gestellt. Zudem ist das vorhandene Gebäude in die Jahre gekommen. Im Rahmen der regelmäßigen Investitionen ins Stromnetz ersetzt die Stuttgart Netze die vorhandene Umspannstation deshalb in den nächsten Wochen durch eine moderne Kompaktstation.
Anwohner und Gewerbetreibende können sich auch während der Bauzeit auf eine zuverlässige Stromversorgung verlassen. Die Stuttgart Netze hat die Maßnahme deshalb in mehrere Abschnitte aufgeteilt. So wird derzeit eine so genannte Baustromstation aufgestellt und ans vorhandene Stromnetz angeschlossen. Diese übernimmt während der Bauzeit die Stromversorgung des Gebiets. Im nächsten Schritt – voraussichtlich Ende Januar bis Mitte Februar – trennt die Stuttgart Netze dann die alte Umspannstation vom Netz und reißt das Gebäude ab. Zum Abschluss wird die neue Kompaktstation per Schwerlastkran angeliefert und ans Stromnetz angeschlossen.
Durch die rund 100.000 Euro teure Investition macht die Stuttgart Netze das Stromnetz noch leistungsfähiger und zuverlässiger und bereitet es außerdem auf künftige Herausforderungen wie die Elektromobilität vor.
Auf den Verkehr in der Korntaler Landstraße hat die Baumaßnahme keine Auswirkungen. Lediglich im Bereich der Umspannstation selbst entfallen einige Parkplätze.
Infokasten: Umspannstationen
In einer Umspannstation (auch Netz- oder Trafostation genannt) wird elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz mit einer elektrischen Spannung von (in Stuttgart) 10 kV auf 400/230 Volt zur Versorgung der Haushalte transformiert. Eine Umspannstation besteht im Wesentlichen aus dem Gebäude, mindestens einem Transformator, einer Mittelspannungsschaltanlage und mindestens einer Niederspannungsverteilung. Im öffentlichen Stromnetz der Landeshauptstadt gibt es rund 1.000 dieser „Stromhäuschen“, die heutzutage meist als komplett gelieferte, ebenerdige Fertigbaustationen mit kleinen Grundflächen errichtet werden. Hinzu kommen etwa 1.300 Stationen im Kundenbesitz, z.B. bei Industrie und Gewerbe.
Umspannstationen
In einer Umspannstation (auch Netz- oder Trafostation genannt) wird elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz mit einer elektrischen Spannung von (in Stuttgart) 10 kV auf 400/230 Volt zur Versorgung der Haushalte transformiert. Eine Umspannstation besteht im Wesentlichen aus dem Gebäude, mindestens einem Transformator, einer Mittelspannungsschaltanlage und mindestens einer Niederspannungsverteilung. Im öffentlichen Stromnetz der Landeshauptstadt gibt es rund 1.000 dieser „Stromhäuschen“, die heutzutage meist als komplett gelieferte, ebenerdige Fertigbaustationen mit kleinen Grundflächen errichtet werden. Hinzu kommen etwa 1.300 Stationen im Kundenbesitz, z.B. bei Industrie und Gewerbe.