Großprojekt rund um den Botnanger Sattel beginnt

03. März 2021
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Baumaßnahmen

In der Botnanger Straße und der Botnanger Steige verlegt die Stuttgart Netze in diesem Jahr neue Stromleitungen. Das Bauvorhaben ist Teil eines Großprojekts, um Botnang künftig noch zuverlässiger zu versorgen. Parallel dazu modernisiert die Netze BW einen Teil der dortigen Wasserleitungen. Auch das Tiefbauamt der Landeshauptstadt ist in das Projekt eingebunden. Das Amt optimiert die Verkehrsführung für Fußgänger und Radfahrer, saniert großflächig Straßenbeläge und baut die Bushaltestellen „Botnanger Sattel“ barrierefrei um. Mitte März startet die Baumaßnahme am Botnanger Sattel.

Die Bauarbeiten betreffen den Kreuzungsbereich von Geißeichstraße und Botnanger Straße sowie die Botnanger Straße (Hausnummern 83 bis 89) und die Botnanger Steige. Während der Tiefbauarbeiten muss die Fahrbahn verengt und die Bushaltestelle „Botnanger Sattel“ verlegt werden. Es entfallen Parkplätze. 

Für den überörtlichen Verkehr zwischen Kräherwald und Birkenkopf bzw. Botnang und S-West gibt es je nach Baufortschritt verschiedene Umleitungen. Voraussichtlich Ende Oktober 21 sind die neuen Strom- und Wasserleitungen verlegt und die Straßenbauarbeiten im Auftrag des Tiefbauamts abgeschlossen.

Die Bauarbeiten von Stuttgart Netze und Netze BW am Strom- und Wassernetz gehen nach diesem ersten Bauabschnitt noch weiter. Ziel ist es die Trasse in Richtung Stuttgart-West fortzusetzen und auszubauen. Nach dem Abschnitt in der Botnanger Steige folgt im Anschluss der technisch aufwändigste Part des Großprojekts. Dabei geht es darum, die Gäubahntrasse auf Höhe der Haarnadelkurve der Botnanger Straße zu unterqueren.

Zum Abschluss des Großprojekts wird die Stuttgart Netze noch eine etwa 340 Meter lange Trasse graben. Diese ermöglicht es, die neuen Stromleitungen ans Umspannwerk Reuterstraße (S-West) anzubinden.

Insgesamt investiert die Stuttgart Netze mehr als 5 Millionen Euro in die neue, etwa 700 Meter lange Stromtrasse. Diese wird die Versorgung von Stuttgart-Botnang noch zuverlässiger und das Stromnetz im Stadtbezirk fit für die Zukunft machen.

Die Netze BW nimmt etwa 860.000 Euro in die Hand, um die 180 Meter lange Wasserleitung neu zu verlegen.

Alle am Projekt Beteiligten sind bestrebt die Baumaßnahmen so zügig wie möglich durchzuführen. Ziel ist es, die Belastung durch Baulärm und Umfahrungen für die Bürgerinnen und Bürger möglichst gering zu halten.

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