Das neue Werk stammt vom Künstlerduo Jan Haas und Bernard Sakic, zwei profilierte Graffiti-Künstler aus Stuttgart. Beide haben bereits mehrfach mit der Stuttgart Netze zusammengearbeitet und Trafostationen im gesamten Stadtgebiet gestaltet. „Der Hallschlag ist ein vielschichtiger Stadtteil mit junger Energie“, so die Künstler. „Uns war wichtig, diese Kraft künstlerisch auf die Wand zu bringen – klar, bunt, direkt.“
Vermittelt wurden die Künstler von Florian Schupp, dem Graffitibeauftragten der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft. Er begleitet die Aktionen der Stuttgart Netze seit der ersten Stunde.
Das Graffiti an der Haltestelle Römerkastell ist das 27. Projekt, bei dem die Stuttgart Netze ihre Gebäude als öffentliche Kunstfläche bereitstellt. Geschäftsführerin Marlies Hummel-Dietz betont: „Das Projekt verbindet Technik, Gestaltung und Haltung. Unsere Trafostationen werden so zu Orten, die Identifikation stiften – weit über ihren technischen Zweck hinaus.“
Stadtentwicklung die sichtbar wirkt
Das Motiv basiert auf inhaltlichen Vorgaben rund um das neue Jugendhaus „376“, das Anfang des Jahres im Sigmund-Lindauer-Weg 9 im Hallschlag eröffnet wurde. Ziel war es, ein künstlerisches Zeichen zu setzen, das die Themen Jugend, Zusammenhalt und Aufbruch sichtbar macht.
Auch Gritta Rotter vom Amt für Stadtplanung und Wohnen unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Es ist schön zu sehen, wie aus einem Förderprogramm etwas entsteht, das bleibt – sichtbar, bunt und mitten im Leben der Menschen.“
Das Projekt ist eingebettet in die langfristige Entwicklung des Quartiers als sozialer Stadtraum. Gefördert wurde es mit Mitteln aus der nichtinvestiven Städtebauförderung, kofinanziert vom Land Baden-Württemberg. Weitere Informationen zur Sozialen Stadt – Zukunft Hallschlag unter www.zukunft-hallschlag.de.



