Fassaden-Kunst in Feuerbach

07. Mai 2021
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Der Graffiti-Künstler „Jeroo“ hat die Außenwände der Umspannstation in der Hohewartstraße 39 in ein grünes Highlight verwandelt.

Wer die Hohewartstraße in Feuerbach entlang fährt, dem sticht nun mit Sicherheit die dortige Umspannstation der Stuttgart Netze ins Auge. Der Graffiti-Künstler „Jeroo“ (Christoph Ganter) hat die Außenfassade der Station auf kreative Weise umgestaltet. Das neu entstandene Kunstwerk legt den Fokus auf die Natur und enthält passend zum Frühling viele grüne Elemente.

Nicht nur in Feuerbach, auch an anderer Stelle in Stuttgart gibt das Äußere der Umspannstationen oftmals kein schönes Bild ab. Deshalb hat die Stuttgart Netze bereits 2017 damit begonnen, die Fassaden ausgewählter Stationen in Kooperation mit der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft durch lokale Graffitikünstler und in Abstimmung mit den städtischen Ämtern und Bezirksbeiräten gestalten zu lassen. „Mit der Kooperation erreichen wir mehrere Ziele: Wir sorgen für schön gestaltete Trafohäuschen im Stadtbild, machen auf die wichtige Arbeit der Stromversorgung aufmerksam und schaffen zudem legale Flächen für Graffitikünstler in der Stadt“, sagt Arvid Blume, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stuttgart Netze.

Christoph Ganter ist unter dem Namen „Jeroo“ seit über 25 Jahren als Graffiti-Künstler tätig. Man kennt seine Kunst bereits von der S-Bahn Haltestelle Sommerrain oder vom Fellbacher Bahnhof. Doch nicht nur im „Ländle“ ist der Künstler bekannt. Er hat sich unter anderem bereits in Australien und Südamerika verewigt und sich damit auf der ganzen Welt in der Graffiti-Szene einen Namen gemacht.

In Umspannstationen (auch Netz- oder Trafostation genannt) wird elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz mit einer elektrischen Spannung von 10.000 Volt auf 400 Volt zur Versorgung der Haushalte transformiert. Eine Umspannstation besteht im Wesentlichen aus dem Gebäude, mindestens einem Transformator, einer Mittelspannungsschaltanlage und mindestens einer Niederspannungsverteilung. Im öffentlichen Stromnetz der Landeshauptstadt gibt es rund 1.000 dieser „Stromhäuschen“, die bei Neubauten heutzutage meist als komplett gelieferte, ebenerdige Fertigbaustationen mit kleinen Grundflächen errichtet werden. In Stuttgart sind viele Bestands-Stationen aufgrund des begrenzten Platzes im urbanen Raum als „Einbaustationen“ in Gebäuden untergebracht. Hinzu kommen etwa 1.300 Stationen im Kundenbesitz, z.B. bei Gewerbe und Industrie.

Graffiti Hohewartstraße
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Graffiti Hohewartstraße
Graffiti Hohewartstraße
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Graffiti Hohewartstraße
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Über die stjg

Junge Menschen stehen für die Stuttgarter Jugendhausgesellschaft (stjg) im Mittelpunkt. Als großer freier Träger aus dem Bildungs- und Freizeitbereich engagiert sich die stjg in verschiedenen Geschäftsfeldern für die Interessen von Kindern und Jugendlichen – von der Kita bis zum Berufseinstieg. Mit 41 Kinder- und Jugendhäusern bietet der Träger Heranwachsenden vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Dazu gehört mit der Einsetzung des Graffiti-Beauftragten Florian Schupp im Jahr 2003 auch die Förderung von legaler Spray-Kunst. Denn Graffiti hat sich von der Subkultur zum offiziellen Ausdrucksmittel junger, kreativer und aktiver Menschen etabliert. Die stjg unterstützt ihr Bestreben, öffentliche Flächen zu gestalten und Farbe in den städtischen Raum zu bringen. Neben Förderern aus der städtischen Verwaltung konnten seither viele weitere Kooperationspartner gefunden werden, die dazu beitragen, dass junge Kunst in Stuttgart sichtbar wird.

Weitere Informationen: www.jugendhaus.net .