Ein echter Volltreffer: Fußball-Graffiti in Bad Cannstatt

30. September 2022
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Die Umspannstation in der Mercedesstraße 87/1 in S-Bad Cannstatt hat in den vergangenen Wochen durch Graffiti-Künstler aus der aktiven VfB-Fanszene einen neuen Farbanstrich bekommen. Das eindrucksvolle Fußball-Motiv könnte in unmittelbarer Nähe der Mercedes-Benz-Arena passender nicht gestaltet sein.

Erst im Frühjahr dieses Jahres hatte die Stuttgart Netze die neue Umspannstation an der Ecke Mercedesstraße/Fritz-Walter-Weg aufgestellt und ans Netz genommen. Doch nun fällt das Häuschen auf dem Weg ins Stadion quasi jedem VfB-Fan direkt ins Auge. In den Vereinsfarben des VfB gehalten und mit schwarzen Akzenten versehen, fügt sich das Umspannhäuschen perfekt in die Umgebung des Stadions ein. 

Für die Sprayer stand von Anfang an fest, ein Motiv mit Bezug zum VfB Stuttgart zu gestalten. Herausgekommen ist ein beeindruckendes Kunstwerk, das die Fans des VfB bereits vor dem Spiel auf die Stadionatmosphäre einstimmt. Auf der Fassade der Umspannstation sind sowohl der Schriftzug „Cannstatt am Neckar“ zu sehen als auch eine Meister-Schale und Pokale. Der Schriftzug „Cannstatter Kurve“ und jubelnde Zuschauer runden das Kunstwerk ab.

Für die Gestaltung konnte die Stuttgart Netze in Zusammenarbeit mit dem Graffiti-Beauftragten der Stuttgart Jugendhausgesellschaft Graffiti-Künstler aus der aktiven VfB-Fanszene gewinnen. Verantwortlich ist der Verein „Fördergruppe Choreografien Cannstatt“, der durch Mitglieder des „Commando Cannstatt“ gegründet wurde. „Wir freuen uns nicht nur über die Möglichkeit das Stadionumfeld unseres Vereins gestalten zu können, sondern wollen uns gleichzeitig für einen guten Zweck einsetzen“, sagt Michael Kneissler von der Fördergruppe Choreografien Cannstatt. Deshalb spendet der Verein das Honorar der Stuttgart Netze in Höhe von 2.600 Euro direkt an den Verein „Frauen helfen Frauen Stuttgart e.V.“. Dieser engagiert sich seit über 40 Jahren gegen häusliche Gewalt an Frauen, Mädchen und Jungen. „Wir wollen für unsere Stadt und unsere Region da sein und für die Gesellschaft sinnvolle Projekte und Einrichtungen unterstützen“, sagt Michael Kneissler.

Frische Farben für die Fassaden 

Seit 2017 gestaltet die Stuttgart Netze in Kooperation mit lokalen Graffitikünstlern und in Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt und Bezirksbeiräten die Fassaden ausgewählter Umspannstationen neu. Die Künstler bekommt das Unternehmen dabei von Florian Schupp, dem Graffitibeauftragten der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft, vermittelt.

Eine Übersicht über alle bisherigen Gestaltungen gibt es unter https://www.stuttgart-netze.de/graffiti.

„Mit der Kooperation erreichen wir mehrere Ziele: Wir sorgen für schöne und bunt gestaltete Trafohäuschen im Stadtbild, machen auf die wichtige Arbeit der Stromversorgung aufmerksam und schaffen zudem legale Flächen für Graffitikünstler in der Stadt.“, sagt Arvid Blume, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stuttgart Netze. Dass die Künstler ihre Gage für einen guten Zweck spenden, begrüße man sehr. Dies mache das Projekt zu etwas ganz Besonderem.
Auch Bernd-Marcel Löffler, Bezirksvorsteher von S-Bad Cannstatt, freut sich über die Aktion: „Es ist toll, dass echte Könner der Szene völlig legal im öffentlichen Raum die Gelegenheit geboten bekommen und diese auch nutzen, an sich eher unschöne Stadtmöbel zu verschönern. Und das Motiv in der Mercedesstraße könnte ja besser nicht gewählt sein!"“, betont er.

In Umspannstationen (auch Netz- oder Trafostation genannt) wird elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz mit einer elektrischen Spannung von 10.000 Volt auf 400 Volt zur Versorgung der Haushalte transformiert. Eine Umspannstation besteht im Wesentlichen aus dem Gebäude, mindestens einem Transformator, einer Mittelspannungsschaltanlage und mindestens einer Niederspannungsverteilung. Im öffentlichen Stromnetz der Landeshauptstadt gibt es rund 1.000 dieser „Stromhäuschen“, die bei Neubauten heutzutage meist als komplett gelieferte, ebenerdige Fertigbaustationen mit kleinen Grundflächen errichtet werden. In Stuttgart sind viele Bestands-Stationen aufgrund des begrenzten Platzes im urbanen Raum als „Einbaustationen“ in Gebäuden untergebracht. Hinzu kommen etwa 1.300 Stationen im Kundenbesitz, z.B. bei Gewerbe und Industrie. 

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